Unterstützende Personen

Ich unterschreibe die EBI-BGE (2)

Erika Kirchweger, Dipl.Päd.in

Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung in Oberösterreich

Frauen leben wegen prekärer Arbeitssituationen, Teilzeitarbeit, wegen privater Betreuungs- und Pflegetätigkeit und fehlender eigener Pension oft in Abhängigkeiten, ohne ausreichende Mittel für ihren eigenen Lebensunterhalt. Ein bedingungsloses Grundeinkommen gewährt existenielle Sicherheit, die Frauen mehr Freiheit und Selbstbestimmung in ihrer Lebensgestaltung bringen würde. Übernommene Rollenmuster, die tief in unserer Gesellschaft verankert sind und Frauen benachteiligen würden vielleicht rascher aufgebrochen.

BGE Unterstützende Personen


Johannes Labner

KABÖ Vorsitzender
„Aus Sicht der Kirche haben alle Menschen ein Recht auf die Güter der Erde.
Ich lade alle interessierten BürgerInnen daher ein, das Anliegen der
Europäischen BürgerInnen-Initiative Bedingungsloses Grundeinkommen
noch bis 14.1.2014 zu unterstützen“.



Margit Appel

Katholische Sozialakademie Österreich


Sr. Franziska Bruckner
Vizepräsidentin der Vereinigung von Frauenorden in Österreich und Franziskanerin in Amstetten
Unsere gesellschaftliche Entwicklung ist geprägt von einer immer weiter aufgehenden Schere zwischen denen, die immer weniger Lebensressourcen zur Verfügung haben und jenen, die fast automatisch Besitz und Geld anhäufen.
Ich teile daher das Anliegen der europäischen Bürgerinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen, um langfristig allen Menschen in der EU die Befriedigung ihrer materiellen Bedürfnisse zur Führung eines würdevollen Lebens als bedingungsloses individuelles Recht zu garantieren. Die EU soll möglichst rasch anhand von Pilotprojekten und Studien die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens ernsthaft prüfen.Wirtschaft, Menschenrechte, Ökologie, weltweite Gerechtigkeit, zivilgesellschaftliches Engagement sind jene Themenfelder, die im Sinne einer solidarischen Gesellschaft neu betrachtet und bewertet werden müssen.
Uns Franziskanerinnen ist es aufgrund unserer Spiritualität besonders wichtig, dass gesellschaftspolitische Entscheidungen Armut mindern helfen.

Hildegard Goss-Mayr

Franzobel
Ein bedingungsloses Grundeinkommen für jeden ist die Voraussetzung für eine bessere Gesellschaft. Es sollte ein Grundrecht für jeden Menschen sein und leistbar wäre es auch.

Thomas Hennefeld
Landessuperintendent der Eveng. reformierten Kirche in Österreich

Alex Hornung

Oswald Kuppelwieser,

Vorstandsmitglied der Grünen Bildungswerkstatt Wien
„Als EU-Bürger fordere ich deren Umbau in eine soziale Union, in der die Bedürfnisse der Menschen und nicht jene des Kapitals regieren.“

Sepp Kusstatscher

Otto Lüdemann

Sigi Maron
durch die fortschreitende automatisierung unserer wirtschaft werden täglich mehr arbeitsplätze vernichtet als geschaffen werden können. für jeden arbeitsplatz der wegfällt ist daher eine steuer in gleicher höhe wie bei dem entlassenen menschen zu entrichten. eine verkürzung der arbeitszeit ist die einzige möglichkeit die arbeitslosigkeit in den griff zu bekommen. das recht jedes menschen auf ein gerechtes grundeinkommen gehört in die un-charta für menschenrechte.

Gabriele Michalitsch

Ökonomin, Wien

Mag. Christian Öhler
r.k. Pfarrer in Bad Ischl
Sprecher der Allianz für den freien Sonntag Oberösterreich

Adriaan Planken

Werner Rätz

Anna Rot
Schauspielerin

jeder hat ein recht zu leben. das system, in dem wir dies tun, zwingt uns seine bedingungen auf, macht es uns aber gleichzeitig unmöglich, oder nahezu unmöglich, auszusteigen, autonom zu leben. deswegen steht - in meinen augen - jedem menschen ein mindestmaß an mitteln zu, um dieses leben überhaupt irgendwie zu ermöglichen.


Klaus Sambor
Sprecher der EBI-Initiativgruppe

Dr. Markus Schlagnitweit
Sozial- und Wirtschaftsethiker, ksoe Kooperationspartner, Hochschul-, AkademikerInnen- und KünstlerInnen-Seelsorger der Diözese Linz.
"Ich engagiere mich seit Jahren für ein BGE und die entsprechende EBI, weil ich es angesichts der sozialen und technologischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte für hoch an der Zeit halte, die konventionellen Sozialstaatsmodelle in Richtung eines BGE weiter zu entwickeln und sukzessive umzubauen."
 

Kurt Schramek
Direktor des Burg Kinos
Statement: http://youtu.be/oyuO9u2qBmg

Stephan Schulmeister
Austrian Institute of Economic Research
"Ich halte die Rückkehr zu einer konsequenten Vollbeschäftigungspolitik für eine bessere Option als das bedingungslose Grundeinkommen. Dennoch unterstütze ich die Bürgerinitiative und wünsche ihr den größtmöglichen Erfolg. Dieser würde eine breitere Debatte über die soziale Lage in Europa erzwingen und eine solche Debatte ist dringend nötig".

Emmerich Tàlos

Univ. Prof. in Ruhe

P. Lorenz Voith
Provinzial der österreichischen Redemptoristen, 2. Vorsitzender der Österreichischen Superiorenkonferenz der Männerorden
Eines der Hauptziele der katholischen Soziallehre bildet die Forderung nach Bildung, menschenwürdiger Arbeit und einer gerechten Entlohnung. Durch die soziale Marktwirtschaft in vielen Ländern Europas wurden in den letzten Jahrzehnten schon viele Etappen auf diesem Weg erreicht. Die Schere zwischen den sogenannten „Reichen“ und „Armen“ wird trotz allem immer breiter. Viele Millionen leben unter dem Existenzminium, oder müssen sich und ihre Familien mit vielen Kleinjobs über Wasser halten, bzw. erhalten eine soziale Minimalunterstützung, die kaum zum Überleben reicht.
Ich unterstütze die Bürgerinitiative für ein Grundeinkommen, da eine materielle Grundsicherung zu den elementaren Menschenrechten gehören müsste.
Eine von christlichen oder humanen Werten getragene Zivilgesellschaft in der Europäischen Union muss zum Ziel haben, allen Bürger und Bürgerinnen Grundlagen für ein Leben in Würde zu schaffen. Erst dann wäre die Europäische Union nicht nur ein Wirtschaftspakt oder ein „Friedensprojekt“, sondern ein weltweites Beispiel von Gerechtigkeit und Solidarität.

Stefan Ziller