Replik auf eine lächerliche Kritik

Karl Reitter

Sommer-Kabarett mit Walter Gagawczuk. Oder die endgültige Kritik des bedingungslosen Grundeinkommens. Eine Antwort auf den Artikel: „Bedarfsorientierte Sozialleistungen versus bedingungsloses Grundeinkommen“, publiziert auf http://blog.arbeit-wirtschaft.at am 1. August 2017

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Lohnarbeit ist nicht gleich Lohnabhängigkeit

Zur Grundeinkommmenskritik von Markus Koza

Christof Lammer, 25.07.2017                                                                                  

Einer der lautesten grünen Kritiker*innen des Grundeinkommens wird voraussichtlich im Oktober 2017 in den Nationalrat gewählt. In aktuellen Artikeln zum Grundeinkommen in österreichischen Wochenmagazinen wird Markus Koza als "Stimme der Gewerkschaft" viel Raum gegeben (Profil 15.2.2017, News 12.6.2017). Doch was steckt hinter seinem angeblich „grundsätzlichen Einwand“? Christof Lammer vom Netzwerk Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt – B.I.E.N. Austria argumentiert, dass Koza nicht zwischen Lohnarbeit und Lohnabhängigkeit unterscheidet.

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Grundeinkommen aus feministischer Sicht

Grundeinkommen aus feministischer Sicht

Auszugsweise

Das bedingungslose Grundeinkommen ist kein Garant für eine geschlechtergerechte Gesellschaft. Aber das bedingungslose Grundeinkommen verbessert die Bedingungen für die Kämpfe um eine solche Gesellschaft entscheidend! Dabei geht es nicht nur um die Verbesserung individueller Verhandlungsmacht, sondern um eine Änderung der politisch-staatlichen Rahmenbedingungen.

Ein Sozialstaat mit bedingungslosem Grundeinkommen, müsste aber  gleichzeitig ein an sorgenden Qualitäten ausgerichteter Sozialstaat sein, mit entsprechenden Institutionen, entsprechender Infrastruktur und entsprechenden Arbeitsverhältnissen im Bereich der Kinderbetreuung, des Gesundheitswesens, der Pflege.

Eine feministische und differenzierte, kritische Debatte um das Bedingungslose Grundeinkommen wird aktuell von Frauen und Männern gespeist, die das Grundeinkommen weder als isolierte sozialpolitische Maßnahme sehen, noch als DIE Lösung der vielfältigen anstehenden Probleme. Das Konzept des Grundeinkommens wird so positioniert als Teil der Lösung im Verbund mit anderen Konzepten aus dem Bereich der Demokratiereform, des alternativen Wirtschaftens, der Sozialstaatlichkeit, etc.
So kann der Wandel hin zu einer geschlechtergerechten Gesellschaft, in der alle gut leben können, gelingen.

Eine ausgemachte Sache ist das nicht: Es darf gekämpft werden.

Lesen Sie den ganzen Text von Margit Appel auf:

http://blog.ksoe.at/was-gibt-es-neues-grundeinkommen-aus-feministischer-perspektive/

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