Grundeinkommen als Richtungsforderung: Öllinger zum Trotz

Ch. Lammer reagiert auf Öllingers Kritik

 Karl Öllinger spricht sich gegen das Bedingungslose Grundeinkommen aus, weil die Machtverhältnisse dagegen seien. Die Grüne Bildungswerkstatt veröffentlichte im November 2016 seine Kritik, die sich seit 20 Jahren kaum verändert hat: Das Grundeinkommen sei nicht durchsetzbar, unfinanzierbar, neoliberal, antisozial und fremdenfeindlich.

 Christof Lammer analysiert und widerlegt die Argumentationsmuster von Öllinger. Er stellt fest, dass Öllinger das Grundeinkommen als tagespolitische Forderung missversteht. So würde die Stärke des BGE als mögliche Richtungsforderung übersehen. Öllingers Kritik werfe aber berechtigte Fragen auf. Der Grundeinkommensbewegung müsse es gelingen, Erzählungen zu formulieren, die den Graben zwischen Richtungsforderung und Tagespolitik anschaulich überwinden.

 Karl Öllingers Beitrag zur Grünen Debatte zum Grundeinkommen:
https://www.gbw.at/oesterreich/gruene-debatte/bedingungsloses-grundeinkommen

Reaktionen von Netzwerk-Mitgliedern zur Grünen Debatte:

http://grundeinkommen.at/index.php/78-netzwerk-grundeinkommen-u-sozialer-zusammenhalt-b-i-e-n-austria/332-bge-versus-soziale-infrastruktur

Keine BGE Finanzierung über Massensteuern

Keine BGE Finanzierung über Massensteuern

Die Finanzierung de BGE über die MWSt. zu fordern, wie dies Helmo Pape, Götz Werner und  seine Jünger vorschlagen, isoliert zu recht von der globalen Bewegung für das BGE.
Die Finanzierung mittels Mehrwertsteuer wird weltweit von sehr vielen pro BGE AktivstInnen entschieden und mit guten Gründen abgelehnt.

Die Mehrwertsteuer ist eine Endverbrauchssteuer.
Wird das BGE durch die MWSt. finanziert, so bezahlen die Massen das BGE aus eigener Tasche .

Karl Reitter legt in seinem Statement ausführlich die Gründe für die Ablehnung der Finanzierung des BGE über Massensteuern wie Mehrwertsteuer oder Umsatzsteuer dar.

BGE: Fordern wir das Unmögliche ???

Margit-Appel-und-Melina-Klaus-im-interview  

Auf politischer Ebene scheint es überall an zukunftsfähigen Visionen zu mangeln. Gleichzeitig wird wieder verstärkt über ein bedingungsloses Grundeinkommen diskutiert. Die Argumente für und gegen ein solches Grundeinkommen sind so vielfältig wie die Konzepte davon.

Christian Diabl diskutiert mit Margit Appel von der Katholische Sozialakademie Österreichs und der ehemaligen KPÖ-Bundessprecherin Melina Klaus über reale Utopien, den Stand der Debatte und erste praktische Versuche von Grundeinkommens-Modellen.

https://www.dorftv.at/video/25688

Zusätzliche Informationen